Keine Fahrerlaubnis, alkoholisiert, Auto nicht zugelassen: Bei diesem Unfall ging alles schief!

Königswartha - Manche Menschen haben einfach in jeder Hinsicht Pech. Ein 18 Jahre junger Mann wurde dabei erwischt, wie er so ziemlich alles falsch machte, was nur möglich war.

Das Logo der sächsischen Polizei ist an einer Polizeiuniform angebracht. (Symbolbild)
Das Logo der sächsischen Polizei ist an einer Polizeiuniform angebracht. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/ZB/dpa

Freitag zu Samstag, 1.45 Uhr: Diese Nacht wird ein junger Mann aus Königswartha sicherlich niemals vergessen!

Die Fahrt des 18-Jährigen nahm ein jähes Ende, als er auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Rachlau und Commerau (Landkreis Bautzen) im Straßengraben landete. Er kam aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab.

Eine vorbeifahrende Streife der Polizei wurde auf den Unfall aufmerksam. Was sich dann im weiteren Verlauf herausstellte, macht sprachlos.

Die Kontrolle verlief für den Mann in vielerlei Hinsicht richtig übel. Denn die Beamten entdeckten, dass es nicht sein Wagen war, den er in den Graben gefahren hatte. Sondern der Opel seiner Familie, dessen Schlüssel er sich stibitzt hatte.

Es kam noch besser (oder anders gesagt, schlimmer): Der Mann hatte keinen Führerschein.

Das reicht noch nicht? Fand der 18-Jährige wohl auch, er war zudem alkoholisiert. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,56 Promille.

Zu guter Letzt war der Opel bereits seit Monaten nicht mehr zugelassen. So hatte sich die Familie den Start in das Wochenende sicherlich nicht vorgestellt. Denn nun muss sich der Heranwachsende wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, dem Fahren ohne Fahrerlaubnis und einem Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

Titelfoto: Monika Skolimowska/ZB/dpa

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