Vater nimmt mit Tochter (16) "Zauberpilze", dann muss der Rettungswagen kommen

Kerpen (Rhein-Erft-Kreis) – Weil ein Mann (43) sich mit seiner 16-jährigen Tochter zum Konsum von psilocybinhaltigen Pilzen verabredet hatte, musste in Kerpen der Rettungsdienst ausrücken.

Ein Vater hat sich in Kerpen mit seiner 16-jährigen Tochter zum Konsum von Zauberpilzen verabredet. (Symbolbild)
Ein Vater hat sich in Kerpen mit seiner 16-jährigen Tochter zum Konsum von Zauberpilzen verabredet. (Symbolbild)  © 123RF/Andrii Zhezhera

Die Jungendliche habe nach der Einnahme unter massive Kreislaufproblemen gelitten und sich mehrfach übergeben, teilte die Polizei mit.

Sie hatte am Samstagabend zusammen mit ihrem Vater sogenannte "Zauberpilze" zu sich genommen. Der 43-Jährige soll den Samen der Pilze zuvor im Internet bestellt und in einem Schrank angebaut und geerntet haben.

Als seiner Tochter eine Stunde nach der Einnahme übel wurde, informierte der Mann den Rettungsdienst. Die Jugendliche wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Mit schwereren gesundheitlichen Folgen ist laut Aussage der Polizei aber nicht zu rechnen.

Die Beamten rückten an und befragten den Vater. Der Kerpener soll angegeben haben, dass er mit der Aktion verhindern wollte, dass seine Tochter ihre Erfahrungen mit "Magic Mushrooms" mit Fremden auf der Straße macht.

Der Mann muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Die Polizei stellte drei weitere Dosen der selbst angebauten Pilze sicher.

Titelfoto: 123RF/Andrii Zhezhera

Mehr zum Thema Polizeimeldungen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0