Keyless Go wird Autofahrer nach Pinkelpause zum Verhängnis

Neusitz - Bei einer Pinkelpause hat ein Autofahrer in Bayern seinen Keyless-Go-Zündschlüssel verloren und musste sein Auto deswegen abschleppen lassen.

Der Autofahrer konnte den Wagen nicht mehr starten, da der Schlüssel zu weit entfernt war. (Symbolbild)
Der Autofahrer konnte den Wagen nicht mehr starten, da der Schlüssel zu weit entfernt war. (Symbolbild)  © Matthias Balk/dpa

Der 37-Jährige habe in der Dunkelheit an der Autobahn 7 nahe Neusitz im mittelfränkischen Landkreis Ansbach kurz auf dem Seitenstreifen angehalten, um sich zu erleichtern, teilte die Polizei am Montag mit.

Als er danach am frühen Samstagmorgen in Richtung Würzburg weiterfuhr, meldete ihm das Auto, dass der Keyless-Go-Zündschlüssel fehlte.

Die Polizei vermutet, dass der Schlüssel bei dem kurzen Stopp aus der Hosentasche des Fahrers gefallen war.

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Dennoch fuhr der Mann weiter, bis das Auto wegen des fehlenden Zündschlüssels von selbst anhielt. Danach konnte der Fahrer es nicht mehr starten.

Weil es ihm sinnlos erschien, den verlorenen Schlüssel in der Dunkelheit am Straßenrand zu suchen, ließ er das Auto stattdessen abschleppen.

Wie ein Polizeisprecher erklärte, handelte es sich offenbar um ein Keyless-Go-Auto, das den Zündschlüssel automatisch erkennt, wenn sich dieser in der Nähe befindet.

So muss der Schlüssel nicht im Zündschloss stecken, damit man losfahren kann. Wird der Schlüssel nicht mehr erkannt, stellt sich nach einer gewissen Dauer der Motor ab.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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