Kinder spielen in Gleisbett: Polizei rettet sie aus lebensgefährlicher Situation

Leverkusen - Einen ziemlich gefährlichen Spielplatz hatten sich mehrere Kinder am vergangenen Samstag ausgesucht: Ein Zugführer sah, wie sie viel zu nah an den Gleisen spielten.

Zwei Kinder hatten mit den Kieselsteinen zwischen den Gleisen gespielt. (Symbolbild)
Zwei Kinder hatten mit den Kieselsteinen zwischen den Gleisen gespielt. (Symbolbild)  © Bundespolizei

Gegen 16 Uhr ging der Notruf bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Köln ein. Wie die Polizei berichtete, hatte ein Zugführer Alarm geschlagen, weil er zwei Kinder gesehen hatte, die ihm beim Vorbeifahren zugewunken hätten.

Die entsprechende Strecke wurde umgehend gesperrt und die Einsatzkräfte machten sich auf den Weg zu der Stelle, an der der Bahnmitarbeiter die Kinder gesehen hatte.

An der Schnellfahrstrecke angekommen, traf die Polizei auf zwei elfjährige Leverkusener, die angaben, im Schotter zwischen den Gleisen gespielt und den Zügen zugewunken zu haben.

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Die eingesetzten Polizisten erklärten den Kindern, dass sich elektrische Züge beinahe lautlos nähern und es einen Luftsog geben könne, der Dinge anziehe.

Die Kinder wurden zu ihren Eltern gebracht, wo die Einsatzkräfte noch einmal erklärten, dass das Spielen in Gleisnähe lebensgefährlich sei.

Durch die Sperrung waren sechs Züge insgesamt 58 Minuten verspätet und es wurden zwei Umleitungen für betroffene Züge eingerichtet.

Titelfoto: Bundespolizei

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