Kiste mit Tausenden Patronen angespült!

Swisttal/Rhein-Sieg-Kreis/NRW - Die Hochwasser-Katastrophe führt zu teils zu außergewöhnlichen Funden. In Swisttal im Rhein-Sieg-Kreis wurde eine Kiste mit mehreren Tausend Patronen angeschwemmt.

Die Munition wurde von einem Anwohner in Swisttal an die Polizei übergeben.
Die Munition wurde von einem Anwohner in Swisttal an die Polizei übergeben.  © Polizei Köln

Wie die Polizei Köln mitteilte, hatte ein Anwohner die Bereitschaftspolizei in Swisttal informiert und die Kiste übergeben.

Die Beamten fanden in der angeschwemmten Kiste mehrere Tausend Schuss scharfer Munition, so die erste Einschätzung. Nähere Angaben zu den Fund-Umständen machten die Beamten zunächst nicht.

Die Ermittlungen zum Besitzer laufen aktuell. Die Polizei verschickte ein Foto, auf dem die Munition abgepackt in Plastiksäcken zu sehen ist.

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Unterdessen muss die Polizei auch gegen viele Plünderer vorgehen. Diese nutzen das Katastrophengebiet aus, um leerstehende Häuser und Geschäfte zu plündern.

So hatten Kameraden der Feuerwehr am Montag verdächtige Personen in Rheinbach-Oberdrees beobachtet.

Die Beamten fanden bei den Tätern Werkzeug, Handy und einen Laptop. Gegen sie wird wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt.

Plünderer nutzen Katastrophenzustand aus

Die Polizei bei der Kontrolle von Personen.
Die Polizei bei der Kontrolle von Personen.  © Jan Ohmen

In Swisttal-Odendorf stoppten Polizisten ebenfalls am Montag einen mit zwei Männern (25, 28) besetzten Kleintransporter.

Die Männer hatten neben Schrott und Werkzeug auch eine Schachtel Schmuck dabei.

Es soll es sich nach ersten Ermittlungen um Plünderungsgut handeln, welches sichergestellt wurde.

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In der Euskirchener Innenstadt wurde ein Einbrecher (37) auf frischer Tat ertappt.

Er war in ein Buchladen eingebrochen. Zuvor soll er nach ersten Ermittlungen auch in ein zweites Geschäft eingebrochen sein.

In seinem Rucksack fanden die Ermittler diverses Diebesgut.

Die Beamten nahmen den Mann (37) vorläufig fest. Er soll in Bonn einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Polizei teilte mit: "Einsatzkräfte fahren Tag und Nacht im Katastrophengebiet Streife und sind für die Menschen jederzeit ansprechbar." So sollen weitere Plünderungen verhindert werden.

Titelfoto: Polizei Köln

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