Illegales Autorennen in Köln: Frontal-Crash mit Stromkasten

Köln – Für einen 22-Jährigen und seinen Beifahrer (53) endete ein mutmaßlich illegales Autorennen in Köln an einem Stromkasten. Die beiden Männer waren laut Polizei im Stadtteil Wahn auf der Max-Reichpietsch-Straße von der Fahrbahn abgekommen.

Die Polizei hielt einen der flüchtigen Raser an. (Symbolbild)
Die Polizei hielt einen der flüchtigen Raser an. (Symbolbild)  © Stefan Sauer/ZB/dpa

An der Aktion seien auch noch drei weitere Autos mit insgesamt vier Insassen beteiligt gewesen, so die Beamten. Sie seien alle mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen.

Weshalb der Hyundai des 22-Jährigen von der Straße abkam, sei noch nicht bekannt. Der Wagen stieß frontal gegen einen Stromkasten und wurde dabei komplett demoliert.

Ein Zeuge (29) hatte den Unfall laut Polizei beobachtet und nach Verletzten gefragt. Er informierte die Beamten und rief einen Rettungswagen.

Die anderen Beteiligten – drei Männer und eine Frau, alle zwischen 21 und 46 Jahren – hätten am Unfallort kurz angehalten, seien dann aber weitergefahren.

Ein Audi-Fahrer wurde kurz darauf gestoppt. Das Auto sei nicht mehr für den Verkehr zugelassen gewesen und daher beschlagnahmt worden, meldete die Polizei. Der Hyundai- und der Audi-Fahrer mussten beide ihre Führerscheine abgeben.

Der 29-jährige Zeuge habe den Einsatzkräften die Kennzeichen der flüchtigen Raser nennen können. Dadurch konnten die Beamten auch diese schnell ausfindig machen. Alle vier Fahrer müssen sich jetzt wegen des Vorwurf eines illegalen Straßenrennens verantworten.

Titelfoto: Stefan Sauer/ZB/dpa

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