In Feld festgefahren: Verfolgungsjagd nimmt für 38-Jährigen jähes Ende

Köln – Ein 38-jähriger Autofahrer schien in der vergangenen Nacht erst zu zweifeln, als die Polizei ihn anhielt, doch dann trat er auf das Gaspedal und zettelte eine wilde Verfolgungsjagd durch den Kölner Stadtteil Widdersdorf an.

Der 38-jährige Fahrer und seine 21-jährige Beifahrerin flüchteten vor der Polizei. Ihre Fahrt endete auf dem Präsidium. (Symbolbild)
Der 38-jährige Fahrer und seine 21-jährige Beifahrerin flüchteten vor der Polizei. Ihre Fahrt endete auf dem Präsidium. (Symbolbild)  © 123RF/ambrozinio

Wie die Polizei mitteilte, wollte sie den Seat-Fahrer gegen 2.30 Uhr anhalten, da sie vermutete, dass er unter Drogeneinfluss stand.

Der blieb nach dem Anhaltezeichen der Einsatzkräfte auf der Franz-Braßart-Straße auch kurz stehen, beschleunigte dann allerdings stark und flüchtete über Rasenflächen und Kreisverkehre vor den Beamtinnen und Beamten.

Als er im Begriff war, einen sogenannten "U-Turn" auf der Brauweilerstraße zu machen, kollidierte er mit dem hinter ihm fahrenden Polizeiwagen.

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Die Flucht endete für den 38-Jährigen laut Polizeimeldung kurze Zeit später in einem Feld, in welchem er sich festgefahren hatte.

Die Einsatzkräfte nahmen ihn mit auf die Wache und entnahmen ihm dort eine Blutprobe.

Auf den Mann warten nun mehrere Strafverfahren unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verkehrsunfallflucht, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Seine 21 Jahre alte Beifahrerin steht offenbar auch im Verdacht, Betäubungsmittel zu sich genommen zu haben. Sie muss sich ebenfalls einem Strafverfahren unterziehen.

Titelfoto: 123RF/ambrozinio

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