Können Schatzsucher das Geheimnis um das tote Baby im Karswald klären?

Radeberg - Am 26. September fanden Passanten eine Mülltüte voller Babyknochen im Karswald bei Fischbach (TAG24 berichtete). Seitdem fahndet die Kripo nach den Eltern des Kindes. Und hat jetzt eine völlig neue Spur.

An dieser Kreuzung wurden die Babyknochen gefunden.
An dieser Kreuzung wurden die Babyknochen gefunden.  © xcitepress

Kleine Boxen, sogenannte Caches, finden sich an allen möglichen Orten versteckt. Die Koordinaten stehen im Internet. Schatzsucher, die die Box finden, können sich auf einem kleinen Papierstreifen darin verewigen.

Seit dem 15. November 2014 hängt ein solcher Cache auch hinter einem Schild an der Weggabelung zwischen Hörnelweg und Altem Hörnelweg.

"Das ist in unmittelbarer Nähe des Fundortes", so Polizeisprecherin Anja Leuschner (33).

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Polizeimeldungen LKA: Mehrere Briefe mit verdächtigen Pulvern - alle ungefährlich

"Wir haben den Streifen bereits ausgewertet. Demnach waren vor dem Fundtag einige Geocacher dort. Wir bitten diese, sich bei uns zu melden."

Dabei sucht die Polizei nicht nur nach Zeugen, die gesehen haben, wer den Müllsack dort abgelegt hat. Sondern auch Passanten, die wissen, wann dort noch nichts lag.

"Das hilft uns, den Zeitpunkt einzugrenzen."

Nach dem Fund durchkämmte die Polizei den Karswald.
Nach dem Fund durchkämmte die Polizei den Karswald.  © Polizei

Weiterhin sucht die Polizei nach wie vor nach Bürgern, die verdächtige Schwangerschaften in den vergangenen Monaten und Jahren festgestellt haben. Hinweise: Tel. 03581/46 81 00.

Titelfoto: Bildmontage: xcitePress & Polizei

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