Zwei Messer-Attacken am Morgen: Frauen greifen zur Waffe

Konstanz/Tuttlingen - Bei zwei Vorfällen am Sonntag setzten Frauen Messer gegen ihre Partner ein.

Die Polizei musste am Sonntag wegen Messerangriffen ausrücken. (Symbolbild)
Die Polizei musste am Sonntag wegen Messerangriffen ausrücken. (Symbolbild)  © Patrick Seeger/dpa

Der erste geschah am Morgen in Konstanz-Fürstenberg. Dort kam es nach Angaben der Polizei zu Streitigkeiten zwischen einem Paar (28, 31) in dessen Wohnung.

Im Verlauf des Streits nahm die 28-Jährige ein Messer in die Hand, um sich vor den Angriffen ihres 31 Jahre alten Partners zu schützen. Der Mann erlitt dabei Schnittverletzungen, die vom Rettungsdienst behandelt werden mussten. Danach kam der Verletzte ins Klinikum Konstanz.

Stunden später kam es am Anwesen jedoch zu einem erneuten Polizei-Einsatz. "Die Beziehung wurde offensichtlich aufgrund des Vorfalles von der Nacht beendet", schreiben die Beamten. "Als der verletzte Mann seine Habseligkeiten aus der Wohnung holen wollte, wurde ihm ein Zutritt zur Wohnung verwehrt."

Die mittlerweile Ex-Partnerin warf seine persönlichen Sachen auf die Straße. "Durch den Einsatz der Konstanzer Polizei konnte eine erneute Eskalation verhindert werden."

Unsanftes Wecken führt zu Messerattacke

Der zweite Vorfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen in Gosheim (Kreis Tuttlingen).

Dort musste die Polizei gegen 2 Uhr anrücken. Der Grund: Eine 24-Jährige wollte ihren schlafenden 21-jährigen Freund wecken. "Als dies unsanft geschah, würgte dieser die Frau", teilen die Beamten in einer Pressenotiz mit.

Die 24-Jährige wiederum griff den Freund mit einem Messer an, um aus dem Würgegriff zu entkommen.

Durch den Messerangriff kam es zu einer Stichverletzung am Oberarm des Mannes, weshalb dieser den Würgegriff löste. Der 24 Jahre alte Mann musste zur weiteren medizinischen Behandlung ins Klinikum Rottweil verbracht werden.

"Beide Beteiligten werden nun von der Polizei wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zur Anzeige gebracht", heißt es abschließend in der Mitteilung.

Titelfoto: Patrick Seeger/dpa

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