Kontrollen auf A4 und A72: Über 200 Fahrzeuge zu schnell auf regennasser Fahrbahn

Chemnitz - Am Donnerstag kontrollierte die Polizei mehrere Verkehrsteilnehmer auf den Autobahnen 4 und 72.

Über 200 Fahrzeuge waren auf den Autobahnen zu schnell unterwegs. (Symbolbild)
Über 200 Fahrzeuge waren auf den Autobahnen zu schnell unterwegs. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

In der Zeit zwischen 15 Uhr und 22 Uhr führten die Beamten der Chemnitzer Verkehrspolizei auf der A4 in Richtung Dresden und auf der A72 in Richtung Leipzig Geschwindigkeitskontrollen durch.

Wie die Polizei am Freitag mitteilt, wurden trotz schlechter Fahrbahnverhältnisse bei andauerndem Regen insgesamt 229 Fahrzeugführer festgestellt, die sich nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit hielten. 

"Die beiden Kontrollen auf den Autobahnen führten die Polizisten mit dem Lichtschrankenmessgerät durch", so die Polizei weiter.

Auf der A4 wurden zwischen den Anschlussstellen Chemnitz-Mitte und Chemnitz-Glösa, zwischen 15 Uhr und 20 Uhr, insgesamt 5506 Fahrzeuge gemessen. Davon hielten sich 109 Fahrzeugführer nicht an die erlaubte Geschwindigkeit von 100 km/h. Bei 32 von den 109 Fahrern wird es auch noch teuer, denn die Überschreitung lag im Bußgeldbereich. 

Außerdem müssen zwei von ihnen noch mit einem Fahrverbot rechnen. Absoluter Spitzenreiter war ein Auto, der die Messstelle mit 149 km/h passierte. 

Laut Bußgeldkatalog dürfte er mit zwei Punkte im Verkehrszentralregister, 160 Euro Bußgeld und einem Monat Fahrverbot rechnen müssen.

Kontrolle auch auf A72

Auch auf der A72 erwischte die Polizei ein paar Fahrer, die zu schnell unterwegs waren. Die Kontrolle fand kurz vor dem Kreuz Chemnitz, zwischen 17 Uhr und 22 Uhr statt. 

Hier wurde laut Polizei bei insgesamt 4379 Fahrzeugen die Geschwindigkeit gemessen, von denen sich 120 Fahrer nicht an die vorgeschriebenen 100 km/h hielten. Ganze 78 Mal wurden Bußgelder fällig. 

Die höchste Überschreitung lieferte ein Auto mit 172 km/h. Laut Bußgeldkatalog fallen für diese Geschwindigkeitsüberschreitung zwei Punkte im Verkehrszentralregister, 440 Euro Bußgeld und zwei Monate Fahrverbot an.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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