Kunde redet zu viel und verrät Dealer: Polizei findet Hunderte Tabletten

Berlin - Ein mutmaßlicher Drogen-Dealer wurde in Wedding ausgerechnet von seinem eigenen Kunden verpfiffen.

In der Wohnung des mutmaßlichen Dealers fanden die Beamten Drogen und Schreckschusspistolen.  © Bildmontage: Daniel Karmann/dpa, Screenshot/instagram/polizeiberlin

Wie die Polizei auf Instagram berichtete, fiel den Beamten des Abschnitts 15 am Mittwoch ein Auto auf, aus dem offenbar Drogen verkauft wurden. Schon der starke Cannabis-Geruch machte die Polizisten misstrauisch – dann ging alles blitzschnell.

Der Fahrer versuchte noch, sich herauszureden. Er habe nur einem Kumpel etwas gegeben. Doch der angebliche Freund machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Laut Erkenntnissen der B.Z. erzählte der Mann ganz offen, dass er gerade Cannabis gekauft habe – und das nicht zum ersten Mal. Er bestelle sein Gras regelmäßig per WhatsApp bei dem Mann im Auto.

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Die Polizisten riefen beim Amtsgericht Tiergarten an und bekamen zügig einen Durchsuchungsbeschluss. Was sie fanden, hatte es in sich: 400 Tabletten, 22 Einheiten Crystal, 20 Ecstasy-Tabletten, 19 Portionen Amphetamin, 18 Einheiten Kokain, Cannabis, Heroin, Haschisch – dazu ein Schlagstock und zwei Schreckschusswaffen.

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Die Ermittlungen laufen. Für den Mann endete das Geschäft auf der Straße jedenfalls abrupt – dank eines ziemlich gesprächigen Kunden.

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