Betrunkener Autofahrer (20) landet im Vorgarten

Langenfeld/Leverkusen – Für einen jungen Mann (20) aus Leverkusen endete eine nächtliche Autofahrt in einem Vorgarten

Der Wagen kam erst in einem Vorgarten zum Stehen.
Der Wagen kam erst in einem Vorgarten zum Stehen.  © Kreispolizeibehörde Mettmann

Der Skoda-Fahrer war gegen 3 Uhr in Langenfeld-Reusrath unterwegs, als er plötzlich die Kontrolle über seinen Wagen verlor.

Das Fahrzeug fuhr über den Bürgersteig, durchbrach einen Gartenzaun und blieb dann als Totalschaden in einem Vorgarten stehen. Alle drei Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Gegenüber der Polizei äußerte sich der 20-Jährige zum Unfallablauf. Demnach habe er zwei Freunde nach Hause bringen wollen, nachdem man gemeinsam etwas getrunken hatte.

Während der Fahrt habe er dann eine Richtungsangabe zu spät bemerkt und durch sein überstürztes Linksabbiegen den Unfall verursacht.

Nach dieser Erklärung führten die Beamten beim Unfallverursacher einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von etwa 1,2 Promille.

Die Polizei ordnete daraufhin eine Blutprobe an und beschlagnahmte den Führerschein des jungen Mannes. Für ihn wird die Suff-Fahrt während seiner Probezeit noch weitere Konsequenzen haben.

Probezeit und Promillegrenze: Diese Regeln gelten für Autofahrer

Alle drei Fahrzeuginsassen blieben durch den Unfall unverletzt.
Alle drei Fahrzeuginsassen blieben durch den Unfall unverletzt.  © Kreispolizeibehörde Mettmann

Die Polizei weist unabhängig von diesem Unfall auf die allgemein gültigen Regelungen für Fahranfänger hin. Für diese gilt vor Vollendung des 21. Lebensjahrs eine 0,0 Promille-Grenze am Steuer.

Bei Verstößen wird auch ohne Unfall ein Bußgeld in Höhe von 200 bis 1500 Euro fällig. Dazu kommen noch mindestens zwei Punkte im Verkehrszentralregister. 

Dadurch verlängert sich die Probezeit um weitere zwei Jahre und es muss ein Aufbauseminar absolviert werden.

Generell gilt für Autofahrer in Deutschland eine Promillegrenze von 0,5. Wer mit mehr Alkohol im Blut unterwegs ist, dem drohen neben einer Geldstrafe auch der Entzug der Fahrerlaubnis und die Einleitung eines Strafverfahrens (ab 1,1 Promille).


Der Skoda Fabia musste abgeschleppt werden.
Der Skoda Fabia musste abgeschleppt werden.  © Kreispolizeibehörde Mettmann

Der Unfallwagen musste abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 6000 Euro.

Titelfoto: Kreispolizeibehörde Mettmann

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