Laster-Fahrer sitzt 20 Stunden am Steuer! Polizei entdeckt ihn nur durch Zufall

Köln - Polizisten haben auf der A3 einen Laster-Fahrer (30) gestoppt, der bereits 20 Stunden hinter dem Lenkrad saß.

Polizisten kontrollieren einen Lkw an einer Autobahn-Kontrollstelle. (Symbolbild)
Polizisten kontrollieren einen Lkw an einer Autobahn-Kontrollstelle. (Symbolbild)  © Marcel Kusch/dpa

Die Polizisten hatten den Fahrer gegen 18 Uhr gestoppt, da er während der Fahrt telefoniert hatte.

Seine Reiseroute im Kontrollgerät zeigte dann eine viel zu lange Tour am Stück auf.

Der Mann aus dem Kreis Wesel hatte seine Fahrt am Sonntagabend gegen 22 Uhr begonnen, war die Nacht zum Montag bis nach Österreich gefahren, hatte dort Ladung aufgenommen und fuhr direkt wieder zurück in Richtung Heimatkreis Wesel.

Wenige Kilometer vor dem Ziel stoppten ihn die Beamten.

Seine vorgeschriebene Ruhezeit von mindestens 9 Stunden oder in der Regel 11 Stunden hatte der Mann damit nicht eingehalten.

Ein Ersatzfahrer musste die restlichen Kilometer übernehmen.

Der 20-Stunden-Fahrer und die Spedition müssen sich nun in einem Verfahren wegen Überschreitung der zulässigen Lenkzeit verantworten.

Was der Mann in seinem 7,5-Tonner geladen hatte, gab die Polizei nicht an.

Titelfoto: Marcel Kusch/dpa

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