Leiche nach Bahnunfall entdeckt: Polizei fahndet mit Foto

Wiesbaden/Oestrich-Winkel - Wer ist der Verstorbene, der bei einem Bahnunfall in der Nacht zu Mittwoch auf der Strecke zwischen dem hessischen Oestrich und Hattenheim im Rheingau-Taunus-Kreis ums Leben kam?

Die Fotomontage zeigt den am 20. Januar bei einem Bahnunfall verstorbenen Mann.
Die Fotomontage zeigt den am 20. Januar bei einem Bahnunfall verstorbenen Mann.  © Montage: 123RF/foottoo, Polizeipräsidium Westhessen

Dieser Frage geht aktuell die Polizei in Wiesbaden nach, die nach dem Zwischenfall mittlerweile ein Foto des Leichnams des Mannes veröffentlichte. Mit dem durchaus schockierenden Bild hofft die Kriminalpolizei in der hessischen Landeshauptstadt auf mögliche Zeugenhinweise.

Die Leiche des unbekannten Mannes hatten die Ermittler gegen 4 Uhr am Mittwoch, den 20. Januar, nahe der Gleise entdeckt. Er war von einem Güterzug erfasst worden und umgehend verstorben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es zu diesem Zeitpunkt nicht, ein Suizid konnte nicht ausgeschlossen werden.

Am Freitag fehlte noch immer jeder Hinweis zur Identität des Toten. Der Mann wurde von den Beamten auf ein Alter von etwa 40 bis 55 Jahren geschätzt. Darüber hinaus war er von kräftiger Statur und etwa 1,85 Meter groß.

Er hatte braune, leicht grau melierte, volle Haare und mit einer blauen Jogginhose sowie einem T-Shirt in gleicher Farbe bekleidet. Außerdem trug er einen braunen Fleece-Pullover, schwarze Turnschuhe, weiße Socken sowie eine schwarze Strickmütze und Baumwollhandschuhe ohne Fingerbedeckung.

Leiche auf Bahnstrecke zwischen entdeckt: Todesumstände und Identität des Toten unbekannt

Während die Kripo in Wiesbaden weiterhin die genauen Umstände des Zwischenfalles untersucht, hofft sie auf zielführende Zeugenhinweise zur Identität des Toten.

Mögliche Hinweisgeber sind dazu angehalten sich telefonisch unter der Rufnummer 0611/3453333 an die zuständigen Ermittler zu wenden.

Normalerweise berichtet TAG24 nicht über Suizide. Da sich der Vorfall aber im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es doch zu thematisieren. 
Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: Montage: 123RF/foottoo, Polizeipräsidium Westhessen

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