Frau wird im Hausflur tödlich verletzt: Haftbefehl wegen Mordverdacht erlassen

Leverkusen – Schreckliche Tat am Freitagnachmittag in Leverkusen: Eine Frau wurde im Flur ihres Hauses angegriffen und tödlich verletzt.

Eine Mordkommission der Polizei ermittelt nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Leverkusen-Schlebusch (Symbolbild).
Eine Mordkommission der Polizei ermittelt nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Leverkusen-Schlebusch (Symbolbild).  © 123rf/Udo Herrmann

Eine Mordkommission sei eingerichtet, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. 

Der Tatverdächtige, ein 47-jähriger Leverkusener, sei geflüchtet. Zur Fahndung wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Mannes in Leverkusen-Manfort überwältigte ein Spezialeinsatzkommando einen 38-Jährigen. Er werde derzeit als Zeuge im Polizeipräsidium befragt, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitagabend mit.

Der Verdächtige habe laut Zeugen eine beige-olivgrüne Jacke, Basecap sowie einen Rucksack getragen. 

Die Umstände der Tat, etwa ob der Verdächtige und Opfer sich kannten oder wie die Frau getötet wurde, wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen um Hinweise unter der Telefonnummer 0221 229-0.

Update, 5. Juli, 7.59 Uhr: Tatverdächtiger festgenommen

Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in einem Hausflur in Leverkusen ist der Tatverdächtige festgenommen worden. Das teilte die Polizei am Samstagabend mit. Ihm werde vorgeworfen, die 22-Jährige am Freitagnachmittag getötet zu haben. Er solle noch am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Nach dem Mann war gefahndet worden.

Die Umstände der Tat, etwa ob der Verdächtige und Opfer sich kannten oder wie die Frau getötet wurde, wurden zunächst nicht mitgeteilt. Am Samstagabend teilte die Polizei weiter mit: "Weitere Informationen sind nicht vor Montag zu erwarten."

Update, 6. Juli, 13.05 Uhr: Haftbefehl gegen Verdächtigen erlassen

Am Montag teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln mit, dass gegen einen Tatverdächtigen Haftbefehl wegen Mordverdacht erlassen wurden. Der 47-Jährige war am Wochenende einem Haftrichter vorgeführt worden.

"Weitere Angaben können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden", erklärte der Sprecher weiter.

Titelfoto: 123rf/Udo Herrmann

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