Gerade mal acht Stunden frei: 26-jähriger Ex-Häftling schon wieder im Knast!

Magdeburg - Da war jemandem die Freiheit wohl zu viel: In Magdeburg hat die Bundespolizei einen 26-Jährigen festgenommen, nachdem dieser Bierdosen gestohlen und versucht hatte, Mitarbeiter der Bahn anzugreifen. Etwa acht Stunden zuvor soll der Mann erst aus dem Knast entlassen worden sein.

Als die Polizei den Mann überprüfte, stellte sich heraus, dass er erst vor kurzem entlassen worden war. (Symbolbild)
Als die Polizei den Mann überprüfte, stellte sich heraus, dass er erst vor kurzem entlassen worden war. (Symbolbild)  © Klaus-Dietmar Gabbert/ZB/dpa

Der Vorfall soll sich bereits am Mittwoch, gegen 21 Uhr, auf dem Magdeburger Hauptbahnhof ereignet haben.

Wie die Polizei mitteilte, wurde der 26-Jährige zunächst von Sicherheitspersonal der Deutschen Bahn gestellt, nachdem er beim Diebstahl von Bierdosen erwischt worden war. Schon dabei soll er sich aggressiv verhalten, um sich gespuckt und immer wieder versucht haben, die Mitarbeiter anzugreifen. Eine Mitarbeiterin habe er zudem beleidigt, bevor er auch bei ihr versuchte, sie mit einem Kopfstoß zu verletzen.

Die Attacken wurden schließlich von einer Streife der Bundespolizei unterbunden, die den Mann festnahm. Auch in diesem Moment soll er sich jedoch gewehrt und immer wieder um sich getreten sowie geschlagen haben. Im Gewahrsamsbereich habe er zudem versucht, einem Beamten ins Gesicht zu treten. Verletzt wurde dieser jedoch glücklicherweise nicht.

Ein Blutalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille. Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich zudem heraus, dass der 26-Jährige erst Mittwochmittag aus der Untersuchungshaft entlassen worden war.

Aufgrund der neuen Straftaten und der erst kürzlich erfolgten Entlassung wurde erneut Haft für den Mann beantragt. Nachdem er am Donnerstag dem Richter vorgeführt worden war, ordnete dieser an, dass der 26-Jährige bis zu seiner Verhandlung inhaftiert werden soll.

Mittlerweile sitzt der Mann wieder in der JVA Burg.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/ZB/dpa

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