15-Jähriger rast mit 200 km/h über Bundesstraße und baut Unfall bei Mainz

Mainz - Ein 15-jähriger Ausreißer hielt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Polizei in Rheinland-Pfalz auf Trab.

Eine Streife der Polizei konnte den Jugendlichen und das entwendete Auto auf der B9 lokalisieren (Symbolbild).
Eine Streife der Polizei konnte den Jugendlichen und das entwendete Auto auf der B9 lokalisieren (Symbolbild).  © Carsten Rehder/dpa

Die Mutter des Jugendlichen wandte sich am späten Mittwochabend gegen 22 Uhr an die Beamten. Sie meldete ihren Sohn als vermisst und äußerte die Vermutung, dass der 15-Jährige "mit dem Auto der Großeltern weggefahren sein könnte", wie ein Polizeisprecher sagte.

Kurz darauf wurde eine Polizeistreife fündig: Wie die Beamten feststellten, raste der Jugendliche mit dem entwendeten Wagen über die Bundesstraße 9.

Dabei war er teilweise mit über 200 Stundenkilometern unterwegs. Zudem gefährdete der Junge durch seine Fahrweise andere Autofahrer.

An der Anschlussstelle Mainz-Laubenheim verließ der 15-Jährige mit dem Auto die B9. Dabei kam er "aufgrund zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab", wie der Sprecher weiter erläuterte.

Das Auto krachte in ein Gehölz und blieb dort stehen.

Als die Polizisten kurz darauf am Unfallort eintrafen, konnten sie sehen, wie der Jugendliche zu Fuß flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Jungen verlief erfolglos.

Mutter meldet sich gegen 4.30 Uhr erneut bei der Polizei

Gegen 4.30 Uhr am frühen Donnerstagmorgen meldete sich dann die Mutter erneut bei der Polizei. Ihr Sohn war nach Hause gekommen, und sie hatte ihn vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Das Auto der Großeltern des Jungen wurde bei dem Crash erheblich beschädigt. Die Polizei geht von einem wirtschaftlichen Totalschaden aus.

Bei seiner Vernehmung gab der 15-Jährige die Tat zu. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Jugendlichen wurde eröffnet.

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa

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