Rollstuhlfahrer mit Corona flüchtet aus Altenheim und verletzt bei Kontrolle Polizisten

Mainz - Ein mit dem Coronavirus infizierter Mann aus Mainz hat sich nicht an die Quarantäne gehalten und bei einer Kontrolle einen Polizeibeamten leicht verletzt.

Polizisten bei Maskenkontrollen in der Mainzer Innenstadt (Archivbild).
Polizisten bei Maskenkontrollen in der Mainzer Innenstadt (Archivbild).  © dpa/Andreas Arnold

Wie die Polizei am Sonntag berichtete, hatte am Samstagvormittag ein Mainzer Altenheim gemeldet, dass ein positiv auf Corona getesteter 73-jähriger Mann das Heim mit unbekanntem Ziel verlassen habe.

Eine Polizeistreife entdeckte den Rollstuhlfahrer gegen Mittag in der Mainzer Innenstadt. Als die Beamten den 73-Jährigen kontrollieren wollten, weigerte sich der Mann stehenzubleiben.

Ein Polizist stellte sich ihm in den Weg, woraufhin ihm der Senior mit seinem Elektrorollstuhl mehrfach gegen die Beine fuhr. Der Beamte wurde dadurch leicht verletzt.

Wie die Polizei weiter berichtete, habe sich der 73-Jährige durchgehend sehr aggressiv verhalten und die Einsatzkräfte massiv beleidigt.

Nachdem er in das Altenheim zurückgebracht worden war, löste der Mann gleich den nächsten Polizeieinsatz aus.

Rollstuhlfahrer greift Pfleger an

Der Mann verhielt sich auch dem Pflegepersonal gegenüber höchst aggressiv und bedrohte es offenbar.

Speziell gegen Infektionen geschützte Einsatzkräfte der Polizei nahmen dem Mann dann alle Gegenstände, die er als Waffe benutzen könnte, ab und übergaben sie dem Personal.

Der Mann sei dann noch einmal über die rechtlichen Konsequenzen seines Handels aufgeklärt worden, schließt der Polizeibericht. Zu weiteren Einsätzen sei es nicht mehr gekommen.

Titelfoto: dpa/Andreas Arnold

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