Messer-Mann vor Seniorenheim von Polizei erschossen: Es gibt neue Erkenntnisse

Mainz - Der Tod eines 57-jährigen Mannes in Mainz durch mehrere Schüsse der Polizei wirft nach wie vor viele Fragen auf. Doch erste Ermittlungserkenntnisse wurden am Freitag mitgeteilt.

Das Foto zeigt den Tatort in Mainz-Gonsenheim.
Das Foto zeigt den Tatort in Mainz-Gonsenheim.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Mainz gemeinsam berichteten, liegt das Ergebnis der Obduktion der Leiche des 57-Jährigen inzwischen vor.

Demnach wurde der Mann "von drei der insgesamt vier abgegebenen Schüsse getroffen", wie ein Sprecher sagte.

Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchungen der Leiche stehe noch aus. Es ist also nach wie vor unklar, ob der Mann bei der Messerattacke in einem Mainzer Seniorenheim unter Drogen stand.

Das 76-jährige Opfer des Angriffs sei aufgrund von schweren Verletzungen "weiterhin nicht vernehmungsfähig". Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Die tödlichen Schüsse auf den 57 Jahre alten Mann waren am Dienstagabend gefallen. Zuvor war es in einer Seniorenwohnanlage in Mainz-Gonsenheim zu einer blutigen Attacke gekommen (TAG24 berichtete).

Als die herbeigerufene Polizei vor Ort eintraf, hielt sich der 57-jährige mutmaßliche Täter auf der Terrasse einer Erdgeschosswohnung in der Anlage auf und trat – mit einem Messer bewaffnet – auf die Beamten zu.

Eine Beamtin der Spurensicherung markiert Spuren am Tatort.
Eine Beamtin der Spurensicherung markiert Spuren am Tatort.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Versuche, den Mann mit Pfefferspray und Elektropistole (Taser) aufzuhalten scheiterten. Dann schoss die Polizei auf den 57-Jährigen und tötete ihn damit.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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