Mann (†39) mit Schrotflinte erschossen: Auch nach 1000 Befragungen keine heiße Spur

Geratskirchen - Gut ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes auf einem Bauernhof in Niederbayern haben die Ermittler keine heiße Spur – trotz mehr als 1000 Vernehmungen und Befragungen.

Die Polizei hofft bei den Ermittlungen auf die Hilfe aus der Bevölkerung. (Symbolbild)
Die Polizei hofft bei den Ermittlungen auf die Hilfe aus der Bevölkerung. (Symbolbild)  © Torsten Silz/dpa

Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Das 39 Jahre alte Opfer war den Erkenntnissen nach am 22. Juli 2021 auf einem Einödhof bei Geratskirchen (Landkreis Rottal-Inn) von einem oder einer Unbekannten mit einer Schrotflinte erschossen worden.

Die Leiche des Mannes wurde von seiner Lebensgefährtin gefunden.

Der Tatverdacht gegen zwei Männer aus dem Umfeld des Opfers habe entkräftet werden können, hieß es.

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Polizeimeldungen Mutmaßlicher Dieb am selben Tag freigelassen und festgenommen

Weil der Täter noch nicht habe ermittelt werden können, wollen die Behörden nochmals das weitere Umfeld des Opfers in den Blick nehmen. Dafür bitten die Ermittler erneut um Hinweise.

Das Bayerische Landeskriminalamt hatte bereits zwei Monate nach der Tat eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro zur Aufklärung des Falls ausgesetzt.

Titelfoto: Torsten Silz/dpa

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