Mann (43) will Streit schlichten und wird niedergestochen: Verdächtiger (38) wieder auf freiem Fuß

Aktualisiert am 21.10, 17.30 Uhr

Velten - Nach einem Messerangriff in Velten (Landkreis Oberhavel) ermittelt die Polizei wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Ein 38-Jähriger konnte nur kurz nach der Messer-Attacke festgenommen werden.
Ein 38-Jähriger konnte nur kurz nach der Messer-Attacke festgenommen werden.  © Julian Stähle

Bei einem Streit unter drei deutschen Männern sei ein 43-Jähriger am Dienstagabend gegen 21 Uhr schwer mit einem Messer verletzt worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Der Mann wurde demnach in ein Krankenhaus gebracht und dort operiert.

Besonders tragisch: Nach TAG24-Informationen wollte der Attackierte den heftigen Streit schlichten und ging dazwischen. Daraufhin zog einer der beiden Kontrahenten plötzlich ein Messer und stach auf den Zeugen ein, der blutüberströmt auf dem Gehweg zusammenbrach.

Nach Polizei-Angaben nahmen Beamte kurz nach dem Angriff einen tatverdächtigen betrunkenen 38-Jährigen in der Nähe des Tatorts vorläufig fest. Inzwischen ist er aber wieder auf freiem Fuß.

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Es gebe keinen dringenden, sondern nur einen regulären Tatverdacht gegen den 38-Jährigen, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Außerdem bestehe auch nicht die Befürchtung, der Mann könne untertauchen. Er sei darum am Mittwochnachmittag aus dem Gewahrsam entlassen worden.

Die Polizei sucht nach der vermutlich weggeworfenen Tatwaffe.
Die Polizei sucht nach der vermutlich weggeworfenen Tatwaffe.  © Julian Stähle

Am selben Tag haben Beamte demnach das Tatmesser gefunden. Es soll auf Spuren untersucht werden.

Titelfoto: Julian Stähle

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