Mann (53) landet am Flughafen und wandert direkt in den Knast: Diese Gräueltat hat er auf dem Kerbholz

Frankfurt am Main - Alle Hände voll zu tun hatte die Bundespolizei am Flughafen in der hessischen Mainmetropole Frankfurt. In der vergangenen Woche sorgten gleich zwei Männer dafür, dass die Handschellen der Beamten klickten. Unter anderem ging es um einen Mord vor über 20 Jahren.

Die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen hatte in den vergangenen Tagen alle Hände voll zu tun. (Symbolfoto)
Die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen hatte in den vergangenen Tagen alle Hände voll zu tun. (Symbolfoto)  © dpa/Boris Rössler

Wie ein Sprecher der Bundespolizeidirektion des Flughafens in Frankfurt am Main am Montagnachmittag mitteilte, mussten sich die Ermittler am Freitag (11. Juni) zunächst mit einem 53 Jahre alten Italiener beschäftigen.

Dieser war trotz seiner im Jahr 2001 erfolgten Abschiebung wieder aus dem Mittelmeer-Staat in die Bundesrepublik eingereist. Diese Rückkehr brachte ihn aber umgehend ins Gefängnis. Der Grund hierfür war dabei durchaus schockierend.

Wegen gemeinschaftlichen Mordes hatte der 53-Jährige bereits einen Teil einer Haftstrafe abgesessen, ehe er vor ziemlich genau 20 Jahren wieder in seine Heimat in Italien abgeschoben wurde.

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Da er sich nun freiwillig dazu entschlossen hatte, wieder nach Deutschland einzureisen, wurde das Absitzen seiner restlichen Haftstrafe - immerhin sechs Jahre - fällig. Ob der Mann erneut frühzeitig aus der Haft entlassen und wieder nach Italien einreisen darf, beziehungsweise muss, ist derzeit nicht bekannt.

Doch hiermit war der durchaus turbulente Start ins Wochenende für die Beamten noch nicht am Ende angelangt.

Wiedereinreise nach Abschiebung wird Italiener zum Verhängnis

Am Samstag sorgte ein ebenfalls polizeibekannter Äthiopier in der Halle A im Terminal 1 für einen Polizeieinsatz, weil er sich mit zwei Spaniern, die sich gerade einem Coronatest unterzogen, angelegt hatte. Daraus resultierte eine handfeste Auseinandersetzung, in dessen Folge der 21-Jährige seine Kontrahenten sogar mit einem Klappmesser bedrohte.

Schließlich gelang es den Polizisten jedoch die Situation zu entschärfen und den sichtlich verwirrt wirkenden Mann festzunehmen.

Der derzeit wohnungslose 21-Jährige befand sich bereits in Untersuchungshaft, aus der er erst im Februar entlassen wurde.

Titelfoto: dpa/Boris Rössler

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