Mann erwischt Partnerin in flagranti und geht mit Eisenstange auf ihren Lover los

Pforzheim - Krasser Vorfall in Baden-Württemberg!

Ein Polizist wurde leicht verletzt, als der Angreifer sich gegen seine Festnahme wehrte. (Symbolbild)
Ein Polizist wurde leicht verletzt, als der Angreifer sich gegen seine Festnahme wehrte. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ein Mann (21) hat nach Angaben des Polizeipräsidiums Pforzheim vom Montagnachmittag seine neue Partnerin in einer äußerst schlüpfrigen Situation erwischt.

Diese war nach derzeitigem Stand der Ermittlungen zunächst mit ihm zusammen am Samstagabend zu einem Mehrfamilienhaus in Pforzheim gefahren, um sich von ihrem Ex-Freund trennen zu wollen.

Während der 21-Jährige draußen wartete, ging die Frau in das Haus hinein, kehrte jedoch nach längerer Zeit nicht zurück. Daraufhin machte sich der junge Mann auf die Suche nach der entsprechenden Wohnung in dem Haus.

Nachdem ein Mitbewohner ihm die Türe öffnete, erwischte der 21-Jährige seine Freundin, wie sie mit dem Mann, von dem sie sich angeblich trennen wollte, Sex hatte.

In seiner Wut soll der 21-Jährige laut Polizei auf seinen Kontrahenten losgegangen sein und ihn zunächst gegen eine Türe gedrückt haben, welche dabei zu Bruch ging. Danach soll er mit einer Eisenstange auf seinen Gegenüber eingeprügelt haben.

Angreifer ist kein Unbekannter bei der Polizei

Die junge Frau soll ebenfalls einen Schlag abbekommen haben, jedoch nicht mit der Eisenstange. Sie klagte im Anschluss über Schmerzen, der attackierte Mann erlitt mehrere Verletzungen. Beide wurden mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Die alarmierten Polizeibeamten nahmen den 21-Jährigen noch innerhalb des Hauses vorläufig fest, wobei er sich plötzlich losriss und versuchte, eine Polizisten anzugreifen. Den Einsatzkräften gelang es, ihn zu überwältigen, wobei ein Beamter leicht verletzt wurde.

Der Angreifer ist polizeibekannt und musste die Nacht in einer Zelle verbringen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Ihn erwarten jetzt Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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