Mann findet Granate im Wald und ist sehr leichtsinnig

Bad Honnef/Bonn – Aufgrund eines aktuellen Falls in Bad Honnef warnt die Polizei vor den Gefahren durch alte Kampfmittel.

In Bad Honnef hat ein Spaziergänger in einem Wald eine Flak-Granate gefunden (Symbolbild).
In Bad Honnef hat ein Spaziergänger in einem Wald eine Flak-Granate gefunden (Symbolbild).  © 123RF/Jacek Nowak

Ein Hennefer hatte bei einem Spaziergang am Sonntag einen ungewöhnlichen Fund gemacht. In einem Wald entdeckte er eine mutmaßliche Flak-Granate aus dem Zweiten Weltkrieg.

Statt das Fundstück zu melden, nahm er es zunächst mit nach Hause. 

Erst am Abend informierte er dann die Polizei. Experten übernahmen anschließend nach einer Begutachtung die fachgerechte Entsorgung des Gegenstandes.

Die Polizei warnt vor einem solchen Umgang mit gefundenen Kampfmitteln. Es bestehe ein sehr hohes Risiko, verletzt oder sogar getötet zu werden.

Alle Kampfmittel seien lebensgefährlich und für den Laien unberechenbar. Mögliche Folgen seien Explosionsgefahr, Vergiftungen und gesundheitsschädigende Gefährdungen, Brandgefahr und umweltschädigende Gefahren.

Die zunehmende Korrosion mache die Kampfmittel gefährlicher, und die Größe und Form lasse keinen Rückschluss auf die tatsächliche Gefahr zu.

Wer Kampfmittel findet, sollte diese auf keinen Fall berühren und am Fundort liegen lassen. Stattdessen sollte die Feuerwehr oder die Polizei gerufen werden.

Titelfoto: 123RF/Jacek Nowak

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