Mann hat böses Behördenschreiben im Briefkasten und greift deshalb den Zusteller an

Annaburg - Verrückter Fall aus Annaburg bei Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt)!

Ein Zeitungszusteller wurde für ein angeblich von ihm zugestelltes Behördenschreiben attackiert. Zugestellt hatte er es aber gar nicht. (Symbolbild)
Ein Zeitungszusteller wurde für ein angeblich von ihm zugestelltes Behördenschreiben attackiert. Zugestellt hatte er es aber gar nicht. (Symbolbild)  © 123RF/123ucas

Dort war am frühen Montagmorgen ein fleißiger Zeitungszusteller unterwegs, der die gedruckten, tagesaktuellen Print-Erzeugnisse im Ort verteilte.

Gegen 2 Uhr wurde er dabei aber überraschend gestört. Ein ihm unbekannter männlicher Fahrradfahrer beleidigte und bedrohte ihn plötzlich im Neubaugebiet Am Stadion.

Der renitente Mann behauptete, der Bote habe ihm unangenehme Briefpost zugestellt. Dabei soll es sich um ein behördliches Schreiben samt einer Strafe handeln.

"Auf die Mitteilung hin, er verteile Zeitungen und ist kein Postbote, wurde der Radfahrer noch aggressiver und trat einen Außenspiegel vom Zeitungstransporter ab", so Polizeioberkommissar Tobias Trabitz.

Zum Täter soll es bereits Ermittlungsansätze geben, heißt es seitens der Polizei.

Er werde sich demnächst nicht nur strafrechtlich wegen Beleidigung und Sachbeschädigung verantworten müssen, sondern auch wegen des Verstoßes gegen die Corona-Regeln. Denn um die Tatzeit herrschte eine Ausgangssperre.

Titelfoto: 123RF/123ucas

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