Mann droht Passanten mit Schreckschusswaffe und löst SEK-Einsatz aus

Berlin - Ein 56 Jahre alter Mann hat am Montagabend mit einer Schreckschusswaffe einen Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei im Berliner Stadtteil Rummelsburg ausgelöst.

Schwer bewaffnete Polizisten dringen zur Wohnung des Verdächtigen vor.
Schwer bewaffnete Polizisten dringen zur Wohnung des Verdächtigen vor.  © Morris Pudwell

Der Mann soll gegen 21 Uhr zwei Menschen auf dem Gehweg der Wönnichstraße zunächst rassistisch beleidigt haben, teilte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen mit.

Dann zog der Verdächtige die Waffe und richtete sie auf eine der beiden Personen. Anschließend sei er in ein Haus geflüchtet, hieß es weiter. Verletzt wurde niemand.

Die beiden Männer im Alter von 28 und 39 Jahren folgten dem Tatverdächtigen bis zu einem Wohnhaus und riefen anschließend die Polizei. Weil der Mann auf Klopfen und Rufen nicht reagierte, stürmten Polizeibeamte seine Wohnung.

Großeinsatz nach Mutprobe: Schüler trinken unbekannte Substanz
Polizeimeldungen Großeinsatz nach Mutprobe: Schüler trinken unbekannte Substanz

Bei der Festnahme wurde der 56-Jährige leicht verletzt, verzichtete aber auf ärztliche Behandlung. Die Beamten beschlagnahmten die geladene Schreckschusswaffe samt Munition und ließen den 56-Jährigen anschließend wieder frei.

Der 54-Jährige wurde festgenommen.
Der 54-Jährige wurde festgenommen.  © Morris Pudwell

Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Beleidigung und Bedrohung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Titelfoto: Morris Pudwell

Mehr zum Thema Polizeimeldungen: