Mann schießt auf seinen eigenen Bruder: Schütze noch immer auf der Flucht

Brunsbüttel - Am Dienstagnachmittag soll ein Mann in Brunsbüttel auf seinen eigenen Bruder geschossen haben.

Das SEK durchsuchte die Wohnung, traf den mutmaßlichen Schützen aber nicht an. (Symbolbild)
Das SEK durchsuchte die Wohnung, traf den mutmaßlichen Schützen aber nicht an. (Symbolbild)  © Daniel Bockwoldt/dpa

Wie die Polizei berichtete, gerieten ein 20-Jähriger und sein 21-jähriger Bruder gegen 15.30 Uhr in der Annastraße in einen offensichtlich heftigen Streit.

Plötzlich habe der jüngere Mann mehrmals auf seinen Bruder geschossen, verletzte ihn aber nicht, hieß es weiter.

Anschließend sei der 20-Jährige vom Tatort in ein Haus in der Festgestraße geflohen, berichtete das 21-jährige Opfer.

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Eine Staatsanwältin ordnete daraufhin das "Betreten und Durchsuchen" der Wohnung an.

Weil bis zu dem Zeitpunkt noch unklar war, ob der mutmaßliche Täter im Besitz einer scharfen oder einer Schreckschusswaffe war, kam das SEK zum Einsatz. Ohne Erfolg. Sie trafen den Beschuldigten nicht an.

Bis jetzt ist der 20-Jährige noch immer auf freiem Fuß. Sein Aufenthaltsort sei nicht bekannt.

Der Beschuldigte wird sich wegen der versuchten gefährlichen Körperverletzung und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten müssen.

Bei der Tatwaffe dürfte es sich um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben, vermutet die Polizei.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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