Drei Munitionsfunde in zwei Tagen in Thüringen

Neuhaus am Rennweg - In einem Wald in Südthüringen wurde scharfe Muniton aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Munition und eine Handgranate fanden Pilzsammler am vergangenen Wochenende in den Thüringer Wäldern (Symbolbild).
Munition und eine Handgranate fanden Pilzsammler am vergangenen Wochenende in den Thüringer Wäldern (Symbolbild).  © 123RF/subjob

Pilzsammler hatten die gefährlichen Fundstücke in einem Waldstück in der Nähe der Schießanlage Wulst (Kreis Sonneberg) entdeckt und daraufhin die Polizei informiert. 

Vor Ort fanden die Beamten dann fünf Geschosse für Panzerabwehrwaffen und verständigten im Anschluss den Kampfmittelräumdienst zur Beseitigung, teilte eine Sprecherin mit. 

Bereits einen Tag zuvor war auch eine Pilzsammlerin auf eine auf dem Boden liegende Handgranate gestoßen. In Föritztal im Kreis Sonneberg fand ebenfalls am Samstag ein Mann zwei Minen. Diese lagen am ehemaligen Grenzstreifen bei Gessendorf. 

Der Kampfmittelräumdienst sprengte die Minen kontrolliert. Alles sei normal abgelaufen, niemand wurde verletzt, erklärte eine Polizeisprecherin.

Trotz der ungewöhnlich vielen Funde in den vergangenen Tagen bestehe kein Grund zur Beunruhigung, teilte die Polizei mit. 

Da momentan wieder viele Pilzsammler unterwegs seien, ist die häufige Zahl an Funden wohl eher auf Zufälle zurückzuführen - zumal sich der Fund am Sonntag in der Nähe einer Schießanlage abgespielt haben soll, heißt es.

Damit es nicht zu unglücklichen Unfällen kommt, sollte beim Entdecken von Munition immer die Polizei verständigt werden. Die Geschosse sollten in ihrem aufgefundenen Zustand bleiben und nicht angefasst oder ausgegraben werden, raten die Beamten.

Titelfoto: 123RF/subjob

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