Maskierte Männer überfallen Mann, dann verstrickt sich das "Opfer" in Widersprüche

Memmingen - Ein Mann in Schwaben hat wegen privater Probleme einen Raubüberfall vorgetäuscht. 

Möglicherweise muss der Mann nun für den Einsatz eines Polizeihubschraubers zahlen. (Symbolbild)
Möglicherweise muss der Mann nun für den Einsatz eines Polizeihubschraubers zahlen. (Symbolbild)  © Boris Roessler/dpa

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte der 31-Jährige vorgegeben, am Montag von drei maskierten Männern mit einem Messer überfallen und ausgeraubt worden zu sein.

Im Laufe der Ermittlungen habe sich das vermeintliche Opfer aber in Widersprüche verstrickt. 

Als die Polizisten den Mann damit konfrontierten, gab er zu, den Vorfall erfunden und sich dazu selbst Kratzspuren am Hals zugefügt zu haben.

Details zum Motiv wollte die Polizei mit Verweis auf die Identifizierbarkeit des Mannes nicht nennen. Der Mann habe sich für sein Verhalten entschuldigt.

Dennoch erwartet den 31-Jährigen nun ein Verfahren wegen Vortäuschung einer Straftat. 

Der Vorfall könnte ihn zudem teuer zu stehen kommen: Möglicherweise muss er die Kosten des Polizeieinsatzes mit Hubschrauber und mehreren Streifenwagen tragen.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

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