Menschenmassen im Taunus: Autos rasen ohne Rücksicht über Forstwege, um zum Gipfel zu gelangen

Königstein/Fulda - Der Ansturm von Schneesuchenden am Großen Feldberg hält an.

Auf dem Großen Feldberg versammelten sich zahlreiche Schneehungrige (Archivbild).
Auf dem Großen Feldberg versammelten sich zahlreiche Schneehungrige (Archivbild).  © Frank Rumpenhorst/Frank Rumpenhorst/dpa/dpa

Rund um den höchsten Gipfel im Taunus sei es "chaotisch wie die letzten Tagen", sagte ein Sprecher der Polizei in Königstein am Samstag.

Zahlreiche Ausflügler seien trotz gesperrter Gipfel-Zufahrten unterwegs, Straßen in den umliegenden Ortschaften rund um den Feldberg seien zugeparkt, teils auch die Bundesstraße 8.

Die Polizei war dem Sprecher zufolge für Kontrollen vor Ort und um den Verkehr zu lenken. Die Beamten appellierten erneut, die Region für einen Winterausflug zu meiden.

Bereits während der Feiertage und zum Jahreswechsel waren Ausflügler in Scharen gekommen - trotz der Appelle von Behörden, angesichts der Gefahr von Schneebruchs, Eisschlags sowie umgestürzter Bäume fernzubleiben und von Spaziergängen, Wanderungen und Sport in dem Gebiet abzusehen.

Trotzdem blieb der Andrang ungebrochen. Nach Bericht eines Augenzeugen war ebenfalls in Oberursel der Andrang groß.

Das ging sogar soweit, dass sogar Autos über die Forst- und Wanderwege fuhren, um möglichst nah an die Spitze des Altkönigs zu gelangen.

Dabei scherten sich die Fahrer auch nicht darum, dass überall auf den Wegen ein Gemisch aus Schlamm und Schnee lag und fuhren mit hoher Geschwindigkeit an den Wanderern vorbei, die nicht nur den Autos ausweichen mussten, sondern zudem auch noch mit Schnee und Matsch vollgespritzt wurden.

Auch in der Rhön zog es am ersten Samstag des Jahres viele Menschen nach draußen und zur Wasserkuppe, Hessens höchstem Berg.

"Es ist voll", sagte ein Polizeisprecher in Fulda. Die Parkplätze seien gefüllt. Besondere Vorkommnisse seien zunächst aber nicht gemeldet worden.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/Frank Rumpenhorst/dpa/dpa

Mehr zum Thema Polizeimeldungen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0