Mercedes fährt Lkw-Fahrer zu langsam: An einer Ampel eskaliert der Streit zwischen den Männern!

Königsbrück - Ein heftiger Streit zwischen einem Lkw- und einem Mercedes-Fahrer sorgte am Montag für einen Polizeieinsatz.

Schneechaos auf Deutschlands Straßen. Die Polizei wurde am Montag zu einem Einsatz aufgrund von zwei sich streitenden Autofahrern gerufen. (Symbolbild)
Schneechaos auf Deutschlands Straßen. Die Polizei wurde am Montag zu einem Einsatz aufgrund von zwei sich streitenden Autofahrern gerufen. (Symbolbild)  © David Young/dpa

Der starke Schneefall bringt Chaos auf Deutschlands Straßen. Auch auf der B97 herrschte am Montag ein Ausnahmezustand.

Wie die Polizeidirektion Görlitz mitteilte, kam es am Nachmittag zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

Ein 40-jähriger Deutsche fuhr mit seinem Mercedes auf der B97 zwischen Großgrabe und Königsbrück einem Lkw-Fahrer, ein 41-jähriger Tscheche, wohl zu langsam.

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Der Wagenlenker des Brummis versuchte, den Mercedes mehrfach erfolglos zu überholen.

In Königsbrück angekommen revanchierte sich der 40-Jährige. Er bremste den Lastwagen mit seinem Wagen mehrmals aus.

In Laußnitz eskalierte der Streit zwischen den beiden dann völlig. Der Vorfall wurde von der Dashcam des Brummifahrers festgehalten.

An einer roten Baustellenampel stieg er aus seinem Wagen und reinigte das hintere Kennzeichen des Mercedes. Daraufhin stieg der 41-Jährige aus und stellte den Tschechen zur Rede. Es kam zum Streit.

Der Mercedes-Fahrer schlug dem 40-Jährigen sein Handy aus der Hand. Der reagierte mit einem Faustschlag in das Gesicht des Deutschen. Dieser wurde dabei leicht verletzt.

Die Streithähne haben nun beide eine Anzeige am Hals. Es besteht der Verdacht der Nötigung im Straßenverkehr sowie der Körperverletzung.

Titelfoto: David Young/dpa

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