Erst kurz vor steiler Böschung bleibt Auto stehen: Fahrer (80) offenbar angetrunken

Wülfrath – Ein 80 Jahre alter Autofahrer darf nach einem gestrigen Unfall erst einmal nicht mehr hinter sein Lenkrad steigen. Er fuhr in einen Zaun und blieb erst vor einer stark abfallenden Böschung stehen. Der Rentner blieb unverletzt.

Der 80 Jahre alte Senior fuhr mit seinem Wagen erst durch einen Zaun und kam vor einem Baum zum Stehen.
Der 80 Jahre alte Senior fuhr mit seinem Wagen erst durch einen Zaun und kam vor einem Baum zum Stehen.  © Kreispolizeibehörde Mettmann

Der Senior aus Mettmann fuhr mit seinem roten Mazda 2 gegen 17.45 Uhr auf einen Parkplatz eines Warenhauses in Wülfrath, als er kurze Zeit später offenbar die Kontrolle über seinen Wagen verlor.

Wie die Polizei berichtete, fuhr der Wagen über die Begrenzung durch den Zaun und wurde erst kurz vor dem steilen Abhang durch einen Baum gestoppt.

Der 80-Jährige erklärte der Polizei zunächst, dass die Lenkung seines Wagens aus ihm unbekannten Gründen nicht richtig funktioniert habe.

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Allerdings berichteten Augenzeugen zeitgleich, dass der Mazda beim Anfahren mit quietschenden Reifen sehr schnell beschleunigte und driftend in den Zaun gefahren war.

Der Polizei erschien das suspekt und sie baten dem Fahrer einen freiwilligen Alkoholtest an.

Dieser zeigte einen Wert von 0,5 Promille an, woraufhin ein Strafverfahren gegen den Senior eingeleitet wurde.

Vorerst keine Fahrerlaubnis mehr für den 80-Jährigen

Außerdem wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein des Mannes wanderte in die Obhut der Einsatzkräfte.

"Dem 80-jährigen Mettmanner wurde parallel dazu jedes weitere Führen führerscheinpflichtiger Kraftfahrzeuge ausdrücklich untersagt", hieß es in der Mitteilung der Polizei.

Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von ungefähr 6000 Euro. Ein Abschleppunternehmen musste den zerstörten Mazda aus der Böschung befreien.

Titelfoto: Kreispolizeibehörde Mettmann

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