Mit gefälschten Atemschutzmasken gehandelt? Durchsuchungen in Rheinland-Pfalz und in Hessen

Koblenz - Bei mehreren Einsätzen in Rheinland-Pfalz und in Hessen hat es am Dienstag zahlreiche Durchsuchungen und eine Festnahme eines Verdächtigen gegeben.

Die Verdächtigen sollen unter anderem mit gefälschten Schutzmasken gehandelt haben (Symbolfoto).
Die Verdächtigen sollen unter anderem mit gefälschten Schutzmasken gehandelt haben (Symbolfoto).  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Hintergrund waren unter anderem mutmaßliche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Korruptionsverdacht und vermuteter Handel mit gefälschten Atemschutzmasken, wie das Polizeipräsidium Koblenz mitteilte.

Bei den Einsätzen im Raum Koblenz und in den Zuständigkeitsbereichen der Präsidien Mainz und Trier sowie in einem Objekt in Hessen waren demnach mehr als 300 Beamte eingesetzt.

Die Polizei sprach von insgesamt 34 Beschuldigten und 55 Durchsuchungsbeschlüssen. Einzelne Beschuldigte stünden im Verdacht, mittels sogenannter Servicefirmen Schwarzarbeit ermöglicht zu haben, hieß es.

In Rechnung gestellte Leistungen sollen demnach nicht erbracht, sondern nur vorgetäuscht worden sein.

Da einige Beschuldigte möglicherweise dem "Rocker-Umfeld" angehörten, seien bei der Aktion auch Spezialkräfte der rheinland-pfälzischen Polizei sowie der Bundespolizei eingesetzt worden, hieß es.

Beweismittel, die bei den Durchsuchungen gefunden worden seien, würden nun ausgewertet.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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