Taser nutzt nichts: Polizei tötet Schäferhund mit mehreren Schüssen

Miltenberg/Mömlingen - Im unterfränkischen Mömlingen (Landkreis Miltenberg) mussten Polizisten bei einer Hausdurchsuchung einen Schäferhund mit mehreren Schüssen töten.

Der Hund hatte die Polizisten angegriffen und einen Beamten gebissen (Symbolbild).
Der Hund hatte die Polizisten angegriffen und einen Beamten gebissen (Symbolbild).  © 123RF/Duncan Noakes

Wie die Polizei berichtet, wurden am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr mehrere Gebäude in Mömlingen durchsucht.

Wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch waren die Beamten auf der Suche nach Beweismitteln. Weitere Angaben zur Straftat machte die Polizei zunächst nicht.

Beim Betreten eines der Gebäude griff ein Schäferhund die Polizisten an. Ein Polizist wurde dabei gebissen aber nur leicht verletzt.

Seine Kollegen versuchten daraufhin, den Hund mit einem Elektroschocker abzuwehren, allerdings zeigte das Tier darauf keine Reaktion.

Schließlich wurde der Hund durch mehrere Schüsse aus der Dienstwaffe getötet.

Im Anschluss konnte dann das Gebäude durchsucht werden. Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde "umfangreiches Beweismaterial" gefunden. Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: 123RF/Duncan Noakes

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