Autobahn-Drängler zeigt den Mittelfinger und erlebt böse Überraschung

Mönchengladbach – Ein Autofahrer (33) hat auf der Autobahn 52 bei Mönchengladbach mit Lichthupe und dichtem Auffahren bei Tempo 160 km/h gedrängelt. Dabei ahnte er nicht, wer in dem Wagen vor ihm saß.

Weil ihm das Auto vor ihm zu langsam fuhr, zeigte ein Autobahn-Drängler den Mittelfinger – mit krassen Folgen. (Symbolbild)
Weil ihm das Auto vor ihm zu langsam fuhr, zeigte ein Autobahn-Drängler den Mittelfinger – mit krassen Folgen. (Symbolbild)  © 123RF/Tero Vesalainen

Als der Mann dann auch noch den Mittelfinger zeigte, gaben sich die Insassen als zivile Streifenpolizisten zu erkennen.

Die Beamten machten kurzen Prozess und zeigten den Autobahn-Sünder wegen des Vorwurfs des grob verkehrswidrigen Fahrens und zusätzlich wegen Nötigung und Beleidigung an.

Wie aus einer Mitteilung der Polizei von Donnerstag hervorgeht, war der 33-Jährige Fahrer am vergangenen Freitag (9. Oktober) so dicht auf das vorausfahrende Auto der Zivilbeamten aufgefahren, dass seine Frontscheinwerfer nicht mehr zu sehen waren.

Weil der rechte Fahrstreifen durch deutlich langsamere Fahrzeuge blockiert war, ließ der Zivilwagen den Drängler nicht vorbeifahren.

Die Polizisten stoppten den 33-Jährigen, nachdem er die Autobahn verlassen hatte.

Zur Sache habe er keine Angaben gemacht, sich aber im Beisein eines kleinen Kindes, das ebenfalls mit im Auto gesessen habe, bei den Polizeibeamten entschuldigt.

Titelfoto: 123RF/Tero Vesalainen

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