Blutüberströmter, lebensgefährlich verletzter Mann aufgefunden: Identität geklärt, Mordkommission ermittelt

Von Mona Wenisch/Ulrike Hofsähs

Mönchengladbach – Auf einem Feldweg in Mönchengladbach wurde am Sonntag ein blutüberströmter und lebensgefährlich verletzter Mann gefunden. Mittlerweile konnte seine Identität geklärt werden.

Der Mann wurde in der Nacht zu Sonntag auf einem Feldweg gefunden. (Symbolbild)
Der Mann wurde in der Nacht zu Sonntag auf einem Feldweg gefunden. (Symbolbild)  © 123rf/Joerg Huettenhoelscher

Eine Mordkommission ermittle nun zu den Hintergründen, teilten die Staatsanwaltschaft und die Polizei am Montag mit.

Die Identität des Verletzten sei noch nicht geklärt. Er wurde in der Nacht zu Sonntag gegen 3.30 Uhr auf dem Karl-Arnz-Weg gefunden.

Die Polizei geht laut Mitteilung davon aus, dass der Mann durch "starke, stumpfe Gewalteinwirkung" verletzt wurde.

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Beim Eintreffen der Rettungskräfte sei er nicht ansprechbar gewesen.

Er werde nun in einem Krankenhaus behandelt und schwebe weiterhin in Lebensgefahr.

Eine sofortige Fahndung nach möglichen Tätern sei erfolglos gewesen.

Zeugen, die in dem Bereich um den Karl-Arnz-Weg möglicherweise tatrelevante Beobachtungen gemacht haben, können sich unter der 02161-290 bei der Polizei zu melden.

Update, 29. Juni, 11.30 Uhr: Identität des Mannes konnte geklärt werden

Das bislang unbekannte, schwer verletzte Opfer einer Gewalttat in Mönchengladbach ist identifiziert. Es handele sich um einen 39 Jahre alten Mann aus Neuss, teilte die Polizei am Dienstag in Mönchengladbach mit.

Die Hintergründe der Tat seien noch unklar, teilte die Polizei mit. Der Gesundheitszustand des Mannes sei derzeit stabil, es bestehe keine akute Lebensgefahr.

Weitere Angaben machten die Ermittler nicht und begründeten das mit Opferschutz.

Titelfoto: 123rf/Joerg Huettenhoelscher

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