360 Kilo Khat: Zoll entdeckt geschmuggelte Kaudroge in Paketen

Münchner - Am Flughafen in München wurden 360 Kilogramm Khat in mehreren Paketen aus Indien entdeckt und beschlagnahmt. 

In verschiedenen Sendungen wurden insgesamt 360 Kilo Khat entdeckt.
In verschiedenen Sendungen wurden insgesamt 360 Kilo Khat entdeckt.  © Hauptzollamt München

Wie das Hauptzollamt am Donnerstag mitteilte, waren die Drogen auf 36 Pakete verteilt, über mehrere Tage hinweg am Flughafen eingetrudelt.

Die verschiedenen Sendungen fielen den Beamten auf, weil sie gleich verpackt waren. Je zehn Kilogramm Khat wurden so in den 36 Päckchen versendet. 

"Die Kaudroge sollte jedes Mal aus Indien über München weiter in die USA geschickt werden. Allerdings haben die Kollegen den richtigen Riecher bewiesen und die Droge aus dem Verkehr gezogen", so Marie Müller, Pressesprecherin des Hauptzollamts München.

Die Drogen wurden sichergestellt, die Ermittlungen dauern laut Mitteilung noch an. 

Beim Kauen von Khat-Blättern entfaltet sich eine ähnliche Wirkung wie bei Amphetaminen. Im Gegensatz zur chemischen Droge wirken die Blätter jedoch deutlich schwächer: Durch das Kauen fühlt man sich euphorisiert und spürt weniger Hunger und Müdigkeit.

In Kenia und Äthiopien, wo die Pflanze herstammt, ist Khat eine Alltagsdroge. In Deutschland ist der Konsum jedoch verboten und unterliegt den Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes.

Titelfoto: Hauptzollamt München

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