Richtig frech: Chef sitzt im Ausland fest, Angestellter haut mit Firmengeldern ab

München - Das coronabedingte Rückreise-Verbot seines Chefs hat ein ehemaliger Angestellter eines Münchner Unternehmens ausgenutzt, um mit Firmengeldern zu türmen.

Statt das Geld in einem Tresor zu verwehren, hat sich der Mitarbeiter mit den Scheinen aus dem Staub gemacht. (Symbolbild)
Statt das Geld in einem Tresor zu verwehren, hat sich der Mitarbeiter mit den Scheinen aus dem Staub gemacht. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/ZB/dpa

Den sechsstelligen Betrag fand die Polizei nun laut Bericht vom Dienstag in der neuen Wohnung des Mannes in Rheinland-Pfalz.

An das Bargeld war der 63 Jahre alte Mann demnach gekommen, weil der Firmeninhaber zwischen Ende März und Anfang Juni wegen der Reisebeschränkungen im Ausland festsaß. 

Seinen damaligen Mitarbeiter habe er gebeten, die Firmengelder von einem Konto abzuheben und in einem Tresor zu verwahren. 

Der Polizei zufolge kündigte der Mann aber stattdessen und zog aus seiner Wohnung im Landkreis Starnberg aus. 

Am Montag fanden Ermittler dann das in der neuen Wohnung versteckte Bargeld. 

Der 63-Jährige wurde wegen Unterschlagung angezeigt.

Titelfoto: Patrick Pleul/ZB/dpa

Mehr zum Thema Polizeimeldungen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0