Betrunkener auf Schienen: Zug erfasst 45-Jährigen bei Hackerbrücke

München - Gegen 17 Uhr wurde am Donnerstag der Bundespolizeiinspektion München von einem Mitarbeiter der Deutschen Bahn ein Mann auf den Gleisen gemeldet.

An der Hackerbrücke kam es zu einem gefährlichen Zwischenfall. (Archiv)
An der Hackerbrücke kam es zu einem gefährlichen Zwischenfall. (Archiv)  © Matthias Balk/dpa

Eine stark alkoholisierte Person, die vom Hauptbahnhof München in Richtung Hackerbrücke im Bereich des Starnberger Flügelbahnhofs in den Gleisen umherlief, sorgte für gefährliche Situationen.

Nachdem mehrere Gleise gesperrt wurden, trafen die Beamten neben den Schienen zu Gleis 36 eine leicht verletzte Person und einen stehenden Meridian-Zug.

Bereits zuvor musste ein einfahrender Zug bremsen, um eine Kollision zu vermeiden.

Kurz darauf musste auch der Triebfahrzeugführer eines anderen Zuges eine Notbremsung einleiten. Mit etwa 25 km/h touchierte der Meridian jedoch noch den wohnsitzlosen, alkoholisierten Slowaken. 

Er wurde in eine Klinik gebracht, konnte kurz darauf das Krankenhaus wieder verlassen. Die rund 50 Reisenden, sowie das Zugbegleitpersonal bleiben unverletzt. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr.

Gegen 17 Uhr wurde der Bundespolizeidirektion der Gleisläufer gemeldet. (Symbolbild)
Gegen 17 Uhr wurde der Bundespolizeidirektion der Gleisläufer gemeldet. (Symbolbild)  © Matthias Balk/dpa

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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