Polizei liest Mann in zwei Bademänteln auf und macht erstaunliche Entdeckung

Frankfurt am Main/Münster - Ein mit zwei Bademänteln und einer blauen Handwerkerhose bekleideter 29-jähriger Mann hat am Montagmorgen am Hauptbahnhof im nordrhein-westfälischen Münster die Aufmerksamkeit der Bundespolizei erregt.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten dann fest, dass der 29-Jährige gleich von sieben Behörden gesucht wird. (Symbolbild)
Bei der Kontrolle stellten die Beamten dann fest, dass der 29-Jährige gleich von sieben Behörden gesucht wird. (Symbolbild)  © dpa/Felix Kästle

Als die Beamten dann den eritreischen Staatsangehörigen überprüften, stellten sie Erstaunliches fest. Der Mann wurde von gleich sieben Behörden gesucht.

So fahndete etwa die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main per Haftbefehl wegen des Erschleichens von Leistungen und Verstößen gegen das Aufenthalts- und Asylgesetz nach dem Mann.

Fünf weitere Staatsanwaltschaften und eine zentrale Ausländerbehörde hatten wegen ähnlicher Vergehen ebenfalls reges Interesse am Aufenthaltsort des Mannes.

In Frankfurt war der Mann im Mai 2020 zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je acht Euro verurteilt worden, die er bis dato aber noch nicht vollständig beglichen hatte.

Da der 29-Jährige die noch offene Geldstrafe von 336 Euro auch vor Ort nicht begleichen konnte, wurde er für die nächsten 42 Tage in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert und alle betroffenen Behörden über den derzeitigen Aufenthaltsort des Gesuchten informiert.

Titelfoto: dpa/Felix Kästle

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