Mysteriöse Hilfeschreie: Polizei sucht mit Hubschrauber und steht vor einem Rätsel

Monheim – Die Polizei im Kreis Mettmann steht vor einem Rätsel, nachdem Zeugen in der Nacht zu Dienstag laute Hilfeschreie gemeldet haben.

Die Polizei Mettmann hat in der Nacht zu Dienstag eine intensive Suchaktion wegen vermeintlicher Hilferufe unternommen. (Symbolbild)
Die Polizei Mettmann hat in der Nacht zu Dienstag eine intensive Suchaktion wegen vermeintlicher Hilferufe unternommen. (Symbolbild)  © Kreispolizeibehörde Mettmann

Wie die Beamten mitteilten, haben Anwohner in Monheim-Baumberg gegen 1 Uhr nachts die Alarmrufe eines jungen Mannes bemerkt und die Polizei informiert.

Gemeinsam mit der Feuerwehr suchten Einsatzkräfte mit Booten und einem Hubschrauber das Hochwassergebiet an der Baumberger Aue (Urdenbacher Altrhein) nach der möglicherweise hilflosen Person ab.

Mit einer Wärmebildkamera konnten dabei jedoch nur tierische Spuren festgestellt werden, wie die Polizei erklärte. Nach intensiver Suche sei der Einsatz daher gegen 2.30 Uhr beendet worden.

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"Konkrete Hinweise auf die Quelle der vermeintlichen Hilferufe konnten auch im Nachgang nicht ermittelt werden", so die Beamten.

Bislang sei in dem Bereich keine Person als vermisst gemeldet worden. Es wäre "nicht wahrscheinlich", dass der Fall in Verbindung mit einem 52-jährigen Monheimer steht, nach dem seit Sonntagabend fahndet wird.

Die Beamten können nach eigener Aussage nicht ausschließen, dass es sich bei den vermeintlichen Hilferufen um Tiergeräusche gehandelt haben könnte.

Titelfoto: Kreispolizeibehörde Mettmann

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