Nach tödlichem Krad-Unfall: Ein zweiter Biker war beteiligt!

Münsingen - Nach einem tödlichen Motorrad-Unfall am vergangenen Freitag im Kreis Reutlingen kommt nun heraus: An dem Unglück war ein zweiter Biker beteiligt.

Der Honda-Fahrer war von der Fahrbahn abgekommen und gestürzt - auf der Gegenfahrbahn erfasste ihn die Yamaha eines zweiten Bikers. (Symbolbild)
Der Honda-Fahrer war von der Fahrbahn abgekommen und gestürzt - auf der Gegenfahrbahn erfasste ihn die Yamaha eines zweiten Bikers. (Symbolbild)  © Felix Kästle/dpa

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am heutigen Freitag berichten, meldete sich auf einen Zeugenaufruf hin am Montag ein 67-Jähriger.

Der Mann teilte seine mutmaßliche Beteiligung an dem Unfall mit seinem Yamaha-Motorrad mit.

"Hinweise auf die Beteiligung eines zweiten Fahrzeugs hatten sich bereits zuvor im Zuge der verkehrspolizeilichen Unfallaufnahme ergeben", schreiben die Ermittler.

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Wie berichtet, war ein Honda-Fahrer (†67) auf der kurvenreichen Kreisstraße 6769 zwischen Hayingen-Indelhausen und Münsingen-Gundelfingen in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und gestürzt.

Obwohl der Kradfahrer Schutzausrüstung und Helm trug, konnte ein mit dem Rettungshubschrauber eingeflogener Notarzt nur noch seinen Tod feststellen.

"Nach wie vor sprechen die bisherigen Ermittlungsergebnisse jedoch eindeutig dafür, dass der Honda-Fahrer ohne Fremdeinwirkung in der Rechtskurve zu Fall kam", heißt es von Ermittlerseite.

Ermittlungen gegen Yamaha-Fahrer

Nach dem Sturz rutschte der Mann dann auf die Gegenfahrspur und wurde dort von der Yamaha des entgegenkommenden Gleichaltrigen erfasst.

"Durch die Kollision, die für den Yamaha-Fahrer nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht vermeidbar war, erlitt der Gestürzte dem Obduktionsergebnis zufolge die letztlich tödlichen Verletzungen."

Gegen den Yamaha-Fahrer wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

Titelfoto: Felix Kästle/dpa

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