Mit 13 Jahren Zugwaggon verwüstet, fünf Jahre später gefasst

Neuenmarkt - Vor fast fünf Jahren hat ein heute 18-Jähriger mutmaßlich einen Zugwaggon verwüstet - nun bekommt er die Quittung dafür. 

Nach fünf Jahren konnte der Täter einer DNA-Probe aus dem Zugwaggon zugeordnet werden. (Symbolbild)
Nach fünf Jahren konnte der Täter einer DNA-Probe aus dem Zugwaggon zugeordnet werden. (Symbolbild)  © Bundespolizei München

Eine damals am Tatort gesicherte DNA-Spur konnte dem jungen Mann aus dem Landkreis Kulmbach zugeordnet werden, als er kürzlich wegen eines anderen Vergehens aufgefallen und von der Polizei erkennungsdienstlich behandelt worden war. 

Wie die Beamten am Mittwoch mitteilten, soll der Verdächtige im August 2015 einen Restaurant-Waggon, der im Bahnhof Neuenmarkt auf dem Abstellgleis stand, verwüstet haben. 

Er soll die Wände mit Graffiti besprüht, Fensterscheiben eingeschlagen und Mobiliar zerstört haben.

Dabei entstand ein Schaden von mehr als 8000 Euro. Nun werde geprüft, ob der 18-Jährige Mittäter hatte, hieß es - und ob er zum Tatzeitpunkt im August 2015 überhaupt schon strafmündig war. 

Doch selbst wenn nicht: "Auch wenn dem damals 13-Jährigen vielleicht keine Strafverfolgung droht, wird er an den Schadensersatzansprüchen der Geschädigten wohl noch lange zu knabbern haben."

Titelfoto: Bundespolizei München

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