Komplett Lebensmüde: Mann springt kurz vor Expresszug über die Gleise

Marburg/Niederweimar - Die Polizei in Nordhessen sucht nach einem sogenannten Gleisspringer, der am Sonntagmittag einen Regionalexpress zu einer Notbremsung zwang.

Bei der Notbremsung wurde glücklicherweise niemand verletzt. Jetzt fahndet die Polizei nach dem Gleisspringer (Symbolbild).
Bei der Notbremsung wurde glücklicherweise niemand verletzt. Jetzt fahndet die Polizei nach dem Gleisspringer (Symbolbild).  © Bild-Montage: dpa/Ronald Wittek, Bundespolizeiinspektion Kassel

Wie ein Sprecher der Polizei am Montag mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Sonntag gegen 13 Uhr bei Niederweimar (Landkreis Marburg-Biedenkopf).

Der Regionalexpress der Hessischen Landesbahn war mit rund 160 km/h in Richtung Marburg unterwegs, als der Unbekannte plötzlich in einer Entfernung von etwa 800 Metern über die Gleise sprang.

Der Lokführer leitete darauf die Notbremsung ein. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

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Allerdings kam es zu Behinderungen im Bahnverkehr.

"Solches Verhalten ist lebensgefährlich und verantwortungslos", sagte die Leiterin der Bundespolizeiinspektion in Kassel, Polizeidirektorin Sonja Koch-Schulte.

Nach dem Gleisspringer wird nun gefahndet. Er wurde vom Lokführer folgendermaßen beschrieben:

  • 40 bis 50 Jahre alt
  • schlank
  • schwarzes Hemd oder T-Shirt
  • Brille
  • Plastiktüte in einer Hand

Hinweise nimmt die Bundespolizei in Kassel unter der Telefonnummer 0561816160 oder über www.bundespolizei.de entgegen.

Titelfoto: Bild-Montage: dpa/Ronald Wittek, Bundespolizeiinspektion Kassel

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