Süß und klebrig: Mit dieser Schmuggelware hat der Zoll nicht gerechnet

Nürnberg - Mehr als 170 Kilogramm Honig mit Waben haben Zöllner in einem Auto am Kreuz Nürnberg an der A3 entdeckt.

Neben den Honigwaben fanden die Ermittler auch Teppiche, Uhren und Bekleidung. (Symbolbild)
Neben den Honigwaben fanden die Ermittler auch Teppiche, Uhren und Bekleidung. (Symbolbild)  © Sergii Koval/123RF

Der Fahrer des südosteuropäischen Kleintransporters habe am vergangenen Samstag angegeben, außer einer angebrochenen Packung Zigaretten keine steuerpflichtigen Waren dabei zu haben, teilte das Hauptzollamt Nürnberg am Freitag mit. 

Tatsächlich sei der Wagen aber vollgepackt gewesen mit einem Sammelsurium von Waren auf dem Weg nach Großbritannien, darunter Teppiche, Uhren, Bekleidung - und eben zentnerweise Honig.

Einen Nachweis für die Verzollung bei der Einfuhr in die EU konnte der Mann nicht vorlegen. Die Einfuhr des Honigs sei ohne entsprechende Papiere auch aus tierseuchenrechtlichen Gründen verboten. 

Der Honig und alle anderen Waren wurden sichergestellt.

Gegen den 52-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung und Verstoß gegen tierseuchenrechtliche Bestimmungen eingeleitet.

Titelfoto: Sergii Koval/123RF

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