Nummernschilder vom Papa gemaust: Im Alfa Romeo auf illegaler Spritztour

Zittau - Sehr trickreich wollte ein Österreicher (54) sparen. In Sachsen flog sein Betrug auf. Sein schwarzer Alfa Romeo 166 war nicht zugelassen, deshalb "lieh" er sich die Kennzeichen seines Vaters.

Bei einer Verkehrskontrolle flog der Schwindel auf. (Symbolbild)
Bei einer Verkehrskontrolle flog der Schwindel auf. (Symbolbild)  © dpa/Roberto Pfeil

Der fuhr das gleiche Alfa-Romeo-Modell - nur in Silber. 

In Zittau stoppte ihn am Montagabend gegen 22.15 Uhr eine Bundespolizeistreife, die verdachtsunabhängige Kontrollen durchführte. 

"Sie bemerkten, dass etwas nicht stimmt", so Bundespolizeisprecher Alfred Klaner. Die Farbe passte nicht zum Nummernschild. 

Ein Abgleich der Fahrgestellnummer brachte die Sicherheit. 

"Der Wagen des Österreichers war weder versichert noch zugelassen", so der Bundespolizeisprecher.

Ermittlungen wegen Kennzeichen-Ausleihe

Die Beamten untersagten die Weiterfahrt. 

Die Landespolizei ermittelt nun wegen Kennzeichenmissbrauchs und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Titelfoto: dpa/Roberto Pfeil

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