Laster viel zu schnell: Beim Blick auf die Ladefläche gibt's richtig Ärger mit der Polizei

Ober-Mörlen - Die Polizei hat am Dienstag auf der B275 bei Ober-Mörlen einen Lastwagen vorübergehend aus dem Verkehr gezogen.

Etwa eine Stunde benötigte der Lasterfahrer um die Ladung richtig zu sichern.
Etwa eine Stunde benötigte der Lasterfahrer um die Ladung richtig zu sichern.  © Polizeipräsidium Mittelhessen

Wie ein Sprecher am Mittwoch berichtete, war der Laster zunächst bei einer Verkehrskontrolle aufgefallen, weil er 15 km/h zu schnell war. Am Ortseingang von Ober-Mörlen stoppten die Beamten dann den Lkw.

Bei der anschließenden Kontrolle warfen die Polizisten auch einen Blick auf die Ladefläche, der ergab, "dass es nicht bei dem Geschwindigkeitsverstoß bleiben würde", so der Polizeisprecher.

Denn der Fahrer hatte tonnenschwere Betonteile nahezu ohne Sicherung transportiert. Unter anderem war der Gurt, der die Fracht fixieren sollte, so verschlissen, dass er die Teile bei einem plötzlichen Bremsmanöver nicht hätte halten können.

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Also musste der Fahrer aussteigen und sich um eine ordentliche Sicherung seiner Ladung kümmern. "Etwa eine Stunde dauerte es, bis die an der Baustelle sehnlichst erwarteten Schachtrohre zu ihrem Bestimmungsort verbracht werden konnten", sagte der Sprecher.

Den Fahrer erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitung und ein Bußgeld für die mangelnde Ladungssicherung, das allerdings auch auf die Verantwortlichen der Firma, die den Lastwagen zugelassen hat, zukommen wird.

Titelfoto: Polizeipräsidium Mittelhessen

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