Katastrophe auf A3 verhindert: Anhänger an SUV hing nur noch am "seidenen Faden"

Offenbach - Die Polizei in Offenbach hat am Donnerstag einen alles andere als verkehrstauglichen SUV mit Anhänger, auf dem zwei Autos transportiert wurden, aus dem Verkehr gezogen und dabei wohl Schlimmeres verhindert.

Der Anhängerblock des SUV war komplett durchgerostet. Es hätte vermutlich nur noch ein paar Kilometer gedauert, ehe der Anhänger abgerissen wäre.
Der Anhängerblock des SUV war komplett durchgerostet. Es hätte vermutlich nur noch ein paar Kilometer gedauert, ehe der Anhänger abgerissen wäre.  © Polizeipräsidium Südosthessen

Nach Angaben eines Sprechers der Polizei war der 50-jährige Fahrer des Gespanns von Karlsruhe nach Belgrad unterwegs, als ihn die Polizei gegen 11.15 Uhr aufforderte, an der Tank- und Rastanlage Weiskirchen der A3 für eine Überprüfung anzuhalten.

Für den Mann endete die Reise dann dort. Insgesamt 40 gravierende Mängel stellten die Polizisten und ein TÜV-Sachverständiger an dem Gespann fest.

Unter anderem war der Anhängerblock des SUV, an dem die Anhängerkupplung befestigt ist, komplett durchgerostet und teilweise eingerissen.

Vermutlich hätte es so nur noch wenige Kilometer gedauert, ehe der mit einer Tonne überladene Anhänger auf der Autobahn abgerissen wäre.

Das Gespann habe im wahrsten Sinne des Wortes nur noch am "seidenen Faden" gehangen, wird der zuständige Polizeihauptkommissar zitiert.

Dem 50-jährigen Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und er musste ein Bußgeld im oberen dreistelligen Bereich bezahlen.

Titelfoto: Polizeipräsidium Südosthessen

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