Opelfahrer auf Drogen liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Dresden - Gefährliche Flucht im Dresdner Stadtteil Prohlis: Ein Opelfahrer versuchte am Wochenende, vor der Polizei zu entkommen und stieß dabei sogar mit einem Streifenwagen zusammen.

Bei der Verfolgungsjagd verletzte sich zum Glück niemand, dafür entstand aber ein ordentlicher Sachschaden.
Bei der Verfolgungsjagd verletzte sich zum Glück niemand, dafür entstand aber ein ordentlicher Sachschaden.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Laut einem Bericht der Dresdner Polizeidirektion ereignete sich der Vorfall am vergangenen Samstag gegen 14 Uhr. Einigen Beamten war ein schwarzer Opel aufgefallen, der zur Fahndung ausgeschrieben war.

Deshalb wollten die Polizisten den Wagen stoppen und kontrollieren. Doch der 36-jährige Deutsche, der am Steuer des Opels saß, wollte das offenbar nicht zulassen.

So begann eine Verfolgungsjagd quer durch Prohlis! Auf seiner Flucht vor der Polizei überschritt der Mann mehrfach die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, fuhr ohne anzuhalten über eine rote Ampel und brachte durch sein Fahrverhalten zahlreiche Fußgänger und Fahrradfahrer in Gefahr.

Auf Höhe der Kreuzung der Dohnaer und der Tornaer Straße versuchte der Opel dann, einen VW-Transporter der Polizei zu überholen. Dabei stieß das Auto allerdings mit dem großen Streifenwagen zusammen und so endete der waghalsige Fluchtversuch des 36-Jährigen.

Dem Polizeibericht zufolge gab sowohl bei dem Unfall als auch bei der vorangegangenen Verfolgungsjagd keine Verletzten. Lediglich an dem Opel und dem Polizei-Transporter entstand ein Sachschaden von 20.000 Euro.

Opelfahrer hatte vor seiner Flucht Amphetamine zu sich genommen

Bei einem Drogentest stellte sich dann auch noch heraus, dass der Opelfahrer vor seiner Fahrt am Samstag Amphetamine zu sich genommen hatte. Zudem fanden die Beamten auch noch Drogen in seinem Besitz.

Nun wurde der Mann vorläufig festgenommen, und es laufen mehrere Ermittlungen gegen ihn, unter anderem wegen "verbotenen Kraftfahrzeugrennens".

Die Polizei sucht allerdings auch noch Zeugen von dem Vorfall. Falls Ihr also die Verfolgungsjagd am Samstagnachmittag gesehen oder sonstige hilfreiche Hinweise habt, meldet Euch bitte bei der Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer 03514832233.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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