Blutiger Messerangriff bei Leipzig: Streit unter Nachbarn eskaliert

Oschatz - Am gestrigen Sonntagmorgen kam es in der Kreisstadt zu einem umfangreichen Polizeieinsatz, nachdem bei einem Streit ein Messer eingesetzt worden war.

Die Polizisten suchten stundenlang nach dem Tatverdächtigen. (Symbolbild)
Die Polizisten suchten stundenlang nach dem Tatverdächtigen. (Symbolbild)  © Boris Roessler/dpa

Gegen 7 Uhr morgens wurde die Polizei alarmiert, da es zwischen zwei Mietern eines Mehrfamilienhauses in der Möbusstraße zu einem handfesten Streit gekommen war. 

Vor Ort trafen die Beamten auf einen schwer verletzten 70-jährigen Anwohner. Er schilderte, dass er soeben von einem Nachbarn mit einem Messer angegriffen worden sei. 

Die Beamten erstversorgten die schweren, jedoch glücklicherweise nicht lebensbedrohlichen Schnittverletzungen des Geschädigten. Daraufhin wurde er in ein Krankenhaus gebracht. 

Anschließend wurde das Haus und das Umfeld nach dem Tatverdächtigen durchsucht, so die Polizeidirektion Leipzig. Auch ein Diensthund kam hierbei zum Einsatz, zunächst jedoch erfolglos. 

Glücklicherweise beschloss der Gesuchte gegen Mittag, sich zu stellen: Er rief die Polizisten an und erzählte ihnen, dass er sich in der Nachbarstadt Mügeln befinde. Dort nahmen die Beamten ihn fest.

Bei dem Tatverdächtigen handelt sich um einen 26-jährigen Deutschen, der nach Polizei-Informationen zur Tatzeit unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen ihn aufgrund des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

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